Wie Sie Heizkosten sparen können

Euro Münze

Heizkosten sparen, das möchte wohl jeder, wenn auch der Ölpreis und in seinem Gefolge auch der Gaspreis gerade einen für viele sehr erfreulichen Absturz erfahren. Aber auf die ebenfalls interessanten und im Zusammenhang stehenden Themen „Fracking in den USA“, „beabsichtigter Ölpreisverfall durch Saudi-Arabien“ und „gezielte Bestrafung der Russischen Wirtschaft“ soll hierbei noch nicht eingegangen werden, sondern ganz unabhängig davon allgemein auf das Thema Energiesparen und im Speziellen auch etwas auf das aktuelle Thema Wärmedämmung.

Falls sich dazu und daraus weitere Fragen ergeben, sei hier auch gleich hingewiesen auf die “Viessmann Community”, eine wirklich sehr interessante Plattform, um neben allgemeinen Informationen zum großen Thema Heizen ggf. auch interaktiv ganz individuelle Fragen zu stellen. Im direkten Dialog können hier alle Teilnehmer ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen – das bringt jedem Beteiligten Vorteile.

Das Video liefert beispielsweise eine sehr anschauliche Erklärung darüber, wer die Viessmann Community wie gebrauchen kann, denn hier treffen sich sowohl Heimwerker oder Hauseigentümer, als auch professionelle Handwerker und Heizungsinstallateure. Das bedeutet, dass man eine gute Chance hat, dass die eigene Frage zu seinem speziellen Heizungsproblem von einem Experten umfassend und hilfreich beantwortet wird.

Heizkosten sparen mal anders

Das Thema Energiesparen auf diese folgende Weise anzugehen, klingt im ersten Moment vielleicht sehr banal, aber es steckt doch etwas mehr dahinter, denn das Geniale liegt meistens im Einfachen: Wer sich einen Pullover überzieht, und dadurch die Raumtemperatur nur um ein Grad herunter regeln kann, verdient damit richtig Geld. Das gilt so insbesondere für jene Wohnungen, die normalerweise relativ stark beheizt werden, also beispielsweise auf eine Temperatur um 24 Grad oder mehr gebracht werden. Das liegt daran, dass der Energieverbrauch nicht linear, sondern exponentiell an die Temperatur gekoppelt ist. Einfacher ausgedrückt geht das so: Die Energie-Einsparung ist in der Tat deutlich größer, wenn die Temperatur von 25 auf 24 Grad herunter geregelt wird, als wenn man bereits schon bei 18 Grad leicht friert und von diesem moderaten Niveau dennoch auf 17 Grad weiter herunter regelt. Richtig “reich” wird allerdings derjenige, der gleich konsequent von 25 auf 17 Grad reduziert. Bei all diesen Überlegungen spielt natürlich die Differenz zur Außentemperatur eine ganz entscheidende Rolle.

Wärmedämmung – Immer beliebter

Damit spannt sich der Bogen direkt zur Wärmedämmung. Die in allen Ländern durch die EU verordnete und aufgezwungene Wärmedämmung treibt immer wildere Blüten. Die Lobby der Bauunternehmer hat die darin steckenden Möglichkeiten sofort erkannt und befeuert die Politiker weiter mit der “Notwendigkeit” der Dämmung jeder Hauswand, die man finden kann. Gerade neulich fielen mir die Seitenwände eines großen Wohnkomplexes auf, die ungefähr zu 50% offene Balkone seitlich schließen, um dann noch ein kleines Stück weit die daran anschließenden Zimmer zu überdecken. Die gesamten Hauswände werden zurzeit gerade dick und warm und kostenintensiv verpackt, was sich aber auf den Balkonen wohl kaum bemerkbar macht. Die alten, verzogenen, zügigen Balkontüren und Fenster bleiben so, wie sie sind. Super, das ist politisch gewollte Energie-Effizienz.

(Foto: Lupo, pixelio.de)

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