Wann rentiert sich eine Solaranlage?

Photovoltaikanlagen auf einer Wiese

Die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie ist eine recht teure Erfolgsgeschichte, da in den vergangenen Jahren die Fördermittel für Solaranlage drastisch gekürzt wurden. Trotzdem kann sich für einen Privathaushalt eine Solaranlage immer noch rentieren.

Fortschreitende Kürzungen

Im Jahr 1004 wurde für den Solarstrom die Einspeisevergütung eingeführt und betrug zu diesem Zeitpunkt 57,4 Cent por Kilowattstunde. Seit diesem Zeitpunkt ist allerding nach und nach die Vergütung um mehr als zwei Drittel gesenkt worden. Aber auch für neue Anlagen, die erst ihren Betrieb aufnehmen sollen gilt, dass die Vergütung geringer ausfallen wird. Denn für Neuanlagen sinkt die Einspeisevergütung um fast 2,8 Prozent monatlich. Doch die Vergütung richtet sich nach dem Fördersatz, der zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gilt und wird ungekürzt für 20 Jahre, plus das Jahr der Inbetriebnahme gezahlt. Die Förderung sind keine Steuergelder, sondern werden durch die Stromkunden finanziert. Seit Anfang 2013 hat jeder Stromkunde daher Mehrkosten von fast 5,3 Cent pro gelieferte Kilowattstunde Strom.

Wann rentiert sich eine Solaranlage?

Für Privatbesitzer, trotz gesunkener Vergütungen, lohnt sich eine Photovoltaikanlage immer noch, denn durch die Kürzungen sinken auch die Preise für Solaranlagen. An sonnenreichen Standorten lassen sich sogar ganz schöne Renditen erzielen. Ob das in der Zukunft weiterhin der Fall wird, ist abhängt davon, wie sich die weiteren Kürzungen gestalten und ob die Preise für die Module weiter gesenkt werden. In der Vergangenheit wurden, nach der Senkung der Einspeisevergütung auch die Preise für Solaranlagen gesenkt.

Einen weiteren Effekt bieten die gesunkenen Sonnenstromkosten, da die Netzparität inzwischen erreicht ist. Somit ist der selbsterzeugte Solarstrom, im Vergleich mit dem Strom des Versorgers, nicht mehr teurer. Aktuell liegen die Preise je nach Anbieter zwischen 20 und 24 Cent je gelieferter Kilowattstunde. Demnach wird die Eigennutzung des Solarstroms lukrativ.

Doch gibt es eine Einschränkung: Bisher gibt es noch keine günstige Stromspeicher-Technologie. Denn nur mit großer Anstrengung kann der Hausbesitzer maximal 30 Prozent des eigenen Sonnenstroms verbrauchen, da nicht immer die Sonne scheint und nicht immer der Strom genutzt werden kann, der gerade produziert wird. Die Förderung von Solaranlagen wird ganz abgeschafft werden, wenn die Gesamtkapazität bundesweit bei 52 Gigawatt liegt.

Interessante Informationen rund um Solarstrom können auf photovoltaik-rechner.com nachgelesen werden. Dort können Sie auch einen kostenlosen Rechner starten, mit dem Sie herausfinden können, ob sich eine Solaranlage auf Ihrem Haus lohnt.

(Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)

1 Kommentar zu Wann rentiert sich eine Solaranlage?

  • Sabine  sagt:

    Es gibt wirklich attraktive Förderprogramme vom Staat! Alternativ ist auch mit einer Bankfinanzierung so einiges möglich.

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