Stiftung Warentest: Wechsel kann mehrere Hundert Euro bringen

Steckdose Orange

Verbraucher sind steigenden Strom- und Gaspreisen nicht wehrlos ausgeliefert. Mit einem Wechsel des Versorgers können Preiserhöhungen häufig wieder ausgeglichen werden. Laut Stiftung Warentest können Kunden mit einem günstigen Tarif beim Gas bis zu 656 Euro und beim Strom bis zu 331 Euro pro Jahr sparen – abhängig natürlich vom Verbrauch und Wohnort. Das ergaben Modellrechnungen der Verbraucherschützer für die Zeitschrift Finanztest.

Wo am meisten sparen?

Am meisten können Kunden laut der Stiftung sparen, die im Grundtarif des örtlichen Versorgers sind. Laut den Verbraucherschützern besteht hier ein Einsparpotenzial beim Gas von mehr als 20 Prozent der Haushalte, beim Strom sogar von mehr als 40 Prozent der Haushalte. Am meisten kann dabei sparen, wer mit Gas heizt und daher einen besonders hohen Verbrauch hat.
In Frankfurt am Main, Mainz, Hannover und Schwerin wurden von den Experten der Stiftung die größten Preisunterschiede festgestellt. Insgesamt nahmen die Tester anhand von drei Musterhaushalten 8 000 Stromtarife und 6 000 Gastarife in 20 Städten unter die Lupe.


Vergleichsrechner im Internet

Um den günstigsten Tarif zu finden, empfiehlt Stiftung Warentest Vergleichsrechner im Internet. Allerdings sollte die Suchmaske vor einem Vergleich angepasst werden, damit man auch ein korrektes Vergleichsergebnis erhält. Vor allem das Häkchen beim Punkt „(Neukunden)Bonus berücksichtigen“ sollte laut den Verbraucherschützern entfernt werden – weil das den eigentlichen Preis für Strom und Gas verzerrt – und Kunden dadurch möglicherweise im 2. Vertragsjahr draufzahlen. Zudem sollte ein guter Tarif laut der Stiftung monatliche Zahlungen anstelle von Vorkasse, 12 Monate Preisgarantie und kurze Anschlusslaufzeiten und Kündigungsfristen bieten.
Den vollständigen Artikel zum Thema kann man in der Ausgabe 12/2012 der Zeitschrift Finanztest nachlesen. Zudem kann man den Artikel auch online zu einem Preis von 1,50 Euro auf test.de erstehen.

(Foto: Robert Melzer, pixelio.de)

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