Lohnt sich eine Investition in ein Blockheizkraftwerk?

BHKW

Mini-Blockheizkraftwerke werden immer beliebter. Der große Vorteil einer solchen Anlage liegt klar auf der Hand: BHKW-Anlagen produzieren gleichzeitig Wärme und Strom. Da sie eine elektrische Leistung von über 10 Kilowatt bieten, werden sie immer öfter in Mehrfamilienhäusern eingesetzt. Dabei wird der Brennstoff, der verwendet wird, sehr effizient genutzt. Ein Großteil der Energie, mit der das Blockheizkraftwerk betrieben wird, kommt wieder als Wärme oder Strom zurück. Nur ein sehr geringer Anteil (ca. 10 Prozent) wird dabei verloren. Auf dem Markt gibt es schon einige Hersteller, die solche BHKW-Anlagen anbietet. Ein Beispiel ist das Mini-BHKW von Lichtblick. Egal für welche Anlage man sich letztendlich entscheidet, die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Senkung der Energiekosten
  • Umweltfreundlich
  • Geringer CO2-Ausstoß
  • Förderungsfähig
  • Für jedes Haus geeignet

Funktionsweise einer BHKW-Anlage

Wichtig zu wissen, bevor man sich endgültig für die Anschaffung von BHKW entscheidet, ist, dass man dafür im Keller seines Hauses einen Strom- sowie aber auch einen Gasanschluss benötigt. Warum Gas? Die meisten BHKW-Anlagen heutzutage werden mit Erdgas angetrieben. Der Stromanschluss wird gebraucht, damit die Anlage anspringt, wenn Strom und Wärme benötigt werden. Wissen sollte man das die Anlage nur dann läuft, wenn Strom und Wärme notwendig sind. Wenn man also nur Strom braucht, dann läuft die BHKW-Anlage nicht. Dann muss Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Wenn aber die Anlage läuft und zu viel Strom erzeugt, so läuft dieses in das öffentliche Netzwerk, wo der Besitzer wiederum eine Vergütung bekommt. Dafür muss der Energieanbieter einen eigenen Zähler einbauen, um genau messen zu können wohin der Strom hinfließt.

Kosten und Zuschüsse

Die Kosten einer Anlage hängen vom Hersteller ab, wobei man in Regel mit ca. 15.000 Euro rechnen muss. Auch wenn das am Anfang viel erscheinen mag, eine BHKW-Anlage lohnt sich auf alle Fälle. Viele Experten meinen, dass sich die dahinter liegende Technologie von Jahr zu Jahr verbessern wird, was auch die Kosten einer Anlage sinken lassen kann. Wer sich also jetzt schon ein Blockheizkraftwerk anschaffen möchte, wird längerfristig von der Anschaffung profitieren können. Auf der anderen Seite gibt es allerdings noch zahlreiche Förderungen und Zuschüsse, die man sich einholen kann. Welche Förderung für einen in Frage kommt, sollte sich beispielsweise im Internet informieren. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt zum Beispiel einige Zuschläge. Außerdem kann die Energiesteuer erstattet werden. Wer also an eine Anschaffung denkt, sollte sich vorher genau informieren.

Bildquelle: Florian Gerlach / pixelio.de

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