Grünes Geld: Investieren mit gutem Gewissen

Grünes Geld

Umweltschutz, soziales Engagement und Nachhaltigkeit – Begriffe, die für viele nichts mit Investitionen und Vermögensaufbau zu tun haben. Wer sein Geld vermehren wolle, so eine häufige Meinung, müsse eben Kompromisse eingehen. Inzwischen wird jedoch klar, dass es auch anders geht. Immer mehr Finanzkunden wollen ihr Geld nicht nur gewinnbringend, sondern auch sinnvoll und moralisch einwandfrei veranlagen bzw. anlegen. Als Reaktion darauf bieten immer mehr Unternehmen Möglichkeiten an, um “grünes Geld” zu verdienen. Dabei geht es um Projekte, die nachhaltig Positives bewirken, beispielsweise im Sozial- oder Umweltbereich.

Erneuerbare Energie liegt im Trend

Wer mit gutem Gewissen investieren möchte, liegt mit alternativen Energien richtig. Denn der Ausbau von Wind- und Solarenergie, Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energiequellen ist ökologisch wichtig und wirtschaftlich profitabel. Europäische und internationale Staaten setzen zunehmend auf eine Abkehr von Atomkraftwerken. Im Unterschied zu Kohle und Atomkraft sind alternative Energiequellen praktisch unbegrenzt nutzbar –  ganz ohne schädliche Emissionen. In Zeiten steigender Ressourcenknappheit wird erneuerbare Energie immer wichtiger, und ist damit ein gutes Beispiel für Grünes Geld.

Veranlagen mit Verantwortung

Bei herkömmlichen Investments erfährt der Kunde wenig darüber, wie sein Geld “arbeitet” und welche Konsequenzen daraus resultieren. Selbst wenn er mit diesen Konsequenzen nicht einverstanden wäre: Als einfacher Investor hat er kaum Möglichkeiten, beispielsweise die Anlagestrategie eines Fonds zu beeinflussen. Deshalb sollten Anleger kritisch hinterfragen, ob sie sich mit der Ausrichtung eines Finanzprodukts identifizieren können. Empfehlenswert sind Produkte, die auf Verantwortung und Nachhaltigkeit setzen. Dabei geht es beispielsweise um Investitionen in neue Wassertechnologien in Dritte-Welt-Ländern. Anleger sollten außerdem auf umfassende Transparenz achten. Seriöse Anbieter können genau nachweisen, in welchen Bereichen sie investieren und welche langfristigen Ziele dahinter stehen. Regelmäßige, unabhängige Kontrollen stellen sicher, dass diese Finanzdienstleister ihren hohen Ansprüchen gerecht werden.

Sauber und profitabel

Immer noch wird oft angenommen, dass sich Grünes Geld nicht rechnet. Wer die wirtschaftliche Entwicklung verfolgt, national und international, kann sich einfach vom Gegenteil überzeugen: Milliarden-Investitionen in erneuerbare Energie und alternative Technologie zeigen: Ökologisches Denken wird nicht nur in der Gesellschaft immer stärker, sondern auch auf den Finanzmärkten. Somit können Anleger ihr Vermögen vermehren und dadurch einen wichtigen Beitrag für Klima- und Umweltschutz sowie soziale Verantwortung leisten. Dank grünen Finanz-Anbietern ist das kein Widerspruch mehr.

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