Energie sparen im Haushalt – Welche Möglichkeiten gibt es?

Schwarzer Stromstecker und Euro Geldscheine

Die Energiepreise in der Bundesrepublik gehören zu den höchsten der Welt, viele Hausbesitzer und Mieter werden regelmäßig von den Rechnungsnachzahlungen geschockt, die ihnen im Frühjahr ins Haus flattern. Energie zu sparen ist also gut für das eigene Portemonnaie – und auch gut für die Umwelt. In diesem Artikel wollen wir einige Tipps geben, die leicht umsetzbar sind und die sich bei der nächsten Energiekostenabrechnung in Euro und Cent auszahlen.
 

Tipps zum Sparen

  • Küche: Statt des Ofens häufiger den Herd nutzen. Der Herd verbraucht bis zu zehn Mal weniger Strom.
  • Bad: Ein neuer Perlator auf den Duschkopf reduziert den Wasserdurchlauf und der elektrische Durchlauferhitzer muss weniger Wasser erhitzen. Das spart gut 130 Euro im Jahr.
  • TV-Gerät: Bei der Anschaffung eines neuen Fernsehers auf den Verbrauch achten. Ein Spargerät kann im Laufe der Zeit etwa 400 Euro sparen.
  • Kühlschrank: In der Hälfte der deutschen Küchen stehen alte Kühlschränke mit einem hohen Stromverbrauch. Dabei sind Kühlgeräte (auch die Tiefkühltruhe im Keller) die Stromfresser Nr. 1. Eine einfache Rechnung: Ein neues Gerät mit Energieeffizienzklasse A++ kostet etwa 500 Euro (Stromkosten/Jahr: 50 Euro), der 20 Jahre alte Kühlschrank kostet etwa 150 Euro Strom im Jahr, nach 5 Jahren hat sich die Anschaffung amortisiert.
  • Stand-by-Funktion: Im Haushalt laufen unbemerkt viele Geräte: TV-Gerät, Ladegeräte, Musikanlage, PC usw. Ein Laserdrucker frisst Stand-by erstaunliche ca. 150 Euro im Jahr. Deshalb alle diese Geräte nur bei Gebrauch einschalten, ggf. sogenannte Powersafer und/oder Master-Slave-Steckdosen einsetzen. Extra-Tipp für Hausbesitzer: Eine neue Umwälzpumpe für die Heizung kann bis zu 150 Euro jährlich sparen.

Warme Wohnung – aber für weniger Heizkosten

  • Temperatur: 1 Grad weniger Raumtemperatur spart 6 Prozent Heizkosten, im Schlafzimmer etwa genügen 16°C. Wenn man tagsüber nicht zuhause ist, den Thermostat entsprechend einstellen, etwa auf Stufe 2 (16° C). Moderne Thermostate sparen bis zu 10 Prozent Heizkosten.
  • Lüften: Einmal täglich durchlüften (Stoßlüftung), sonst droht Schimmelbildung. Fenster auf dauerhafte Kipp-Stellung können bis zu 200 Euro zusätzliche Heizkosten verursachen.
  • Dämmen: Dämmfolien hinter den Heizkörpern reflektieren die Wärme und strahlen sie in den Raum zurück. Geschlossene Rollläden verringern den Wärmeverlust um bis zu 20 Prozent.
  • Förderung: Hausbesitzer können für energiesparende Maßnahmen (Dämmung, Fenster, Heizung) staatliche KfW-Fördermittel bekommen.

Neben diesen einfachen Tipps gibt es viele weitere Maßnahmen, um Energiekosten zu sparen. Deshalb sollte man sich immer informieren und gegebenenfalls sich öfters erkundigen, was im Energiemarkt passiert. Dazu zählen neben Zeitungen vor allem Energienewsportale wie Energie-News.

(Foto: Michael Staudinger, pixelio.de)

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