Der autarke Lebensstil als Alternative

Verkehr bei Nacht

Die heutige Lebensweise des Menschen

Für den modernen Menschen ist eine unabhängige Lebensweise meist undenkbar. Heute kann sich niemand mehr eine autarke Selbstversorgung vorstellen. Die gesellschaftliche Entwicklung hat dazu geführt, dass jeder Mensch unweigerlich in einem systemischen Abhängigkeitsverhältnis zu anderen Menschen, zu den gesellschaftlichen Prozessen, zur externen Nahrungsmittelversorgung, zur Wasserversorgung und auch zur Energieversorgung steht. Man empfindet dieses System selbstverständlich und stellt es als gesellschaftlichen Fortschritt dar. Das ist einerseits richtig, denn indem sich der Mensch nicht mehr um die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse kümmern muss, hat er die Möglichkeit, seine eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zu entwickeln, um diese in die Gesellschaft mit einzubringen. Andererseits hat der Mensch aber dadurch die Verbindung zu den Wurzeln seiner Existenz verloren. Solange das System intakt ist, geht alles gut. Allerdings bedingt die fehlende Bodenhaftung unweigerlich auch eine große Störanfälligkeit des Systems. Das ist zwar nicht unmittelbar sichtbar. Aber was passiert bei Katastrophen, welche die Grundlagen der menschlichen Existenz bedrohen, wie z. B. Hochwasser, Trockenperioden, Epidemien, großflächige Stromausfälle oder auch wirtschaftliche Katastrophen. Darauf sind heute nur wenige Menschen vorbereitet. Man rechnet einfach nicht damit.

Was bedeutet Autarkie?

Zu Beginn der menschlichen Gesellschaft versorgten sich die Menschen selbst, zunächst als Jäger und Sammler und später als sesshafte Bauern. Mit der Entwicklung des Handels wurde die Herkunft der lebensnotwendigen Produkte aber immer mehr verschleiert. Immer mehr Menschen hatten überhaupt nichts mehr mit der Erzeugung der Nahrung zu tun, waren aber abhängig von den Produzenten. Diese Entwicklung führte letztlich zur Perfektion dieses Systems, sodass sogar manche Menschen heute nicht mehr wissen, woraus ihre Nahrungsmittel überhaupt erzeugt werden. Dafür werden immer neue Bedürfnisse erzeugt, die jedoch für die wichtigsten biologischen Funktionen bedeutungslos sind.

Manche Menschen haben jedoch die Bedeutung erkannt, zu ihren eigenen Wurzeln zurückzukehren. So wächst das Interesse, sich autark zu versorgen, angesichts der möglichen Gefahren, die einer Gesellschaft aus abhängigen Individuen drohen kann. Diese selbst gewählte Unabhängigkeit ist jedoch nicht mit der Selbstversorgung früherer Generationen vergleichbar. Früher wurden mit Mühe und Not die wichtigsten Grundbedürfnisse befriedigt. Heute kann man jedoch auf die Errungenschaften der Zivilisation zurückgreifen und trotzdem autark leben. Auch das spiegelt den höheren Entwicklungsstand der Menschheit wider. Man ist in das System eingebunden, jedoch nicht mehr in dieser extremen Abhängigkeit.

Der autarke Lebensstil

Die Entscheidung für einen autarken Lebensstil setzt voraus, sich über seine Vorteile und die Einfachheit seiner Umsetzung bewusst zu werden. Sollte es zur Störung durch Katastrophen kommen, ist man hervorragend versorgt. Heute hat sich die Palette der Grundbedürfnisse etwas vergrößert. Neben Grundnahrungsmitteln und Wasser sind auch eine ausreichende Energieversorgung und eine gewisse Grundausstattung des Hauses oder der Wohnung wichtig geworden. Diese Versorgung kann mit den richtigen Produkten und Hilfsmitteln weitgehend autark gestaltet werden. So können z. B. für die Energieversorgung kostenlose natürliche Energiequellen genutzt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Wasser natürlicher Gewässer selber aufzubereiten. Nahrungsmittel mit einer extrem langen Haltbarkeitsdauer tun ihr Übriges.

Ein Blick in den Shop von Autarka.de kann wichtige Anregungen geben und eventuell die Begeisterung für einen autarken Lebensstil wecken. Vor allem erkennt man die Einfachheit seiner Verwirklichung.

(Foto: Stefan Heerdegen, pixelio.de)

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